Anwendung

Kälteanlagen


Kälteanlagen sind in der Lebensmittelindustrie und anderen Bereichen der Wirtschaft ein wichtiges Instrument für die Produktion. Der Betrieb der Anlagen unterliegt strengen Vorschriften und Auflagen. Die Funktionalität der meisten Kälteanlagen ist wasserbasierend. Um einen Bewuchs und damit verbundenes Wachstum an Biofilm zu verhindern, werden wirksame Biozide eingesetzt.

Nicht kavitativer Ultraschall ist umweltfreundlich, klimaneutral, hinterlässt keine Rückstände und arbeitet sehr effektiv.

Die Verwendung von Stoffen gemäss (EU) Nr. 528/2012 wird sehr stark reduziert und in den meisten Fällen nicht mehr notwendig sein.

Mit wenigen Transducern können Ihre Anlagen sehr schnell ausgestattet werden. Die Installation ist für Ihr Facility Management nach einer kurzen Einweisung problemlos durchzuführen.

1.1.3Aufbau800x800x150dpi

Die Technik basiert auf der Anwendung von Ultraschallvibrationen und -signalen im Bereich 20 - 80 kHz, die mittels sogenannter Transducer, welche auf den Antrieb und Tankanlagen montiert werden. Diese Technik verwendet nicht nur den reinen, vom Wasser auf die Anlage zurück reflektierten Ultraschall, sondern auch eine Software-basierte Frequentierung der Signale. Dadurch variieren die Schallsignale in Abstrahlstärke, Frequenz und Amplitude und erzeugen durch Vibrationen ein anhaftungs- (organische und anorganische Ablagerungen = conditioning Film) und besiedlungsfeindliches (schleimbildende Mikroorganismen) Milieu. Es werden die Ablagerungen organischen Materials und die Erstbesiedlung durch Mikroorganismen, in dieser Kombination gemeinhin als "Biofilm" bezeichnet, verhindert. Gleichzeitig werden sowohl Bakterien und Algen, durch das Zerstören ihrer Zellorganellen/Vakuolen, als auch bis zu 10 Tage alte Larven und einzellige Organismen abgetötet. Somit wird die Anhaftung und Entstehung von Algen-, Muschel- oder Pockenbewuchs nachhaltig gestört und verhindert. Das Wirkprinzip ist dabei rein physikalischer Natur. Es verändert keine Wasserstrukturen oder beeinflusst Wassermoleküle, die niedrigintensive Abstrahlenergie (6 bis 35 Watt) hat keinerlei Einfluss auf Material oder Verbindungen, Schweißnähte etc. Ein positiver Nebeneffekt ist die Entfernung von Rückständen und Ablagerungen wie Rost oder Kesselstein und die Verhinderung von Korrosion über den Anwendungszeitraum. Unsere patentierte HARSONIC ® -Schallgebertechnologie trägt so substantiell zum Umweltschutz bei, da die Anwendung von chemischen Mitteln drastisch reduziert und damit ein ausreichender Schutz in Salz- und Süßwasser erzielt wird. Aufgrund der niedrigen Abstrahlungsleistung von max. 35 Watt pro Transducer kann eine zu behandelnde Oberfläche durch die HARSONIC®-Technik jedoch nicht schnell von vorhandenem Bewuchs gereinigt werden. Voraussetzung für den Einsatz unserer Technik ist also die absolut gründliche Reinigung der Rohrinnenseite oder anderer Flächen (wie z.B. der Rumpf von Schiffen, Tankanlagen etc.) vor der Installation und Inbetriebnahme, die richtige Positionierung und ausreichende Anzahl der verwendeten Transducer und eine permanente Stromversorgung. Bei diesem System wird der Rumpf, bzw. Oberflächen mit einem Transducern (Schallgeber) beschallt. Der Schall wird hierbei über die Oberfächen, bzw. Rohre und Sammelbehälter abgestrahlt, vom Wasser reflektiert und wirkt dann auf die kompletten Oberflächen im Bereich des Systems. Damit ist die Beschallung der gesamten Anlage gewährleistet. Details dazu werden in der Installationsanleitung aufgeführt.